Grundsätze

Auswahl der Lehrveranstaltungen und Frequenz der Evaluationen

Die Unterrichtsevaluation durch Studierende unterliegt der Verantwortung der Ausbildnerinnen und Ausbildner. Ihnen obliegt es also, die Lehrveranstaltung auszuwählen, welche sie evaluieren lassen möchten. Alle Ausbildnerinnen und Ausbildner müssen jedoch alle drei Jahre mindestens eine Lehrveranstaltung evaluieren lassen.

Die Ausbildnerinnen und Ausbildner können eine grössere Anzahl Lehrveranstaltungen evaluieren lassen, sofern dies keine zu grosse Belastung für die Studierenden darstellt (maximal 8 Unterrichtsevaluationen pro Semester) und die Bearbeitungskapazitäten der Einheit Qualitätsentwicklung es erlauben.

 

Vertraulichkeit der Ergebnisse und Anonymität der Studierenden

Die Ergebnisse von Unterrichtsevaluationen werden ausschliesslich an die betreffende Ausbildnerin bzw. den betreffenden Ausbildner weitergeleitet oder bei gemeinsamen Lehrveranstaltungen an das Ausbildnerteam. Abgesehen von den betreffenden Ausbildnerinnen und Ausbildnern können lediglich die Mitglieder der Einheit Qualitätsentwicklung auf die Daten zugreifen, wobei diese MitarbeiterInnen an das Dienstgeheimnis gebunden sind.

Des Weiteren können Daten zu sämtlichen Unterrichtsevaluationen durch Studierende später statistisch ausgewertet werden, um allgemeine Tendenzen abzuleiten (Durchschnittswerte pro Veranstaltung/Modul/Studienjahr, Beteiligungsquote usw.). In solchen Fällen werden die Daten anonymisiert und können AbteilungsleiterInnen und Bereichsverantwortlichen zur Verfügung gestellt oder für allgemeine Berichte genutzt werden (z.B. Gesamtergebnisse 2012/2013).

Die Unterrichtsevaluationen durch Studierende werden mittels Online-Fragebogen durchgeführt. Dabei sind diese so gestaltet, dass die Anonymität der Studierenden in jedem Fall gewahrt bleibt.

 

Einbeziehung von Evaluationen

Feedback an die Studierenden

Die Unterrichtsevaluationen durch Studierende sollen unter anderem die Kommunikation zwischen AusbildnerInnen und Studierenden fördern. Daher ist es wichtig, dass die Studierenden ein Feedback zu den Ergebnissen der Evaluationen erhalten. Ein solches Feedback ist auch insofern wichtig, als es der Akzeptanz der Vorgehensweise bei den Studierenden zuträglich ist, was sich wiederum insbesondere in der Beteiligungsquote und in der Relevanz der Antworten niederschlägt.

Die Ausbildnerinnen und Ausbildner bestimmen, in welcher Form das Feedback an die Studierenden erfolgt. Nach Möglichkeit sollte den Studierenden, die eine bestimmte Lehrveranstaltung evaluiert haben, eine Übersicht über die Ergebnisse gegeben werden. Falls dies nicht machbar ist, kann das Feedback auch zu Beginn des Jahres den Studierenden des nächsten Lehrgangs gegeben werden. Das Feedback kann verschiedene Ebenen umfassen:

  • Klärung und/oder Besprechung einzelner Punkte, die von den Studierenden hervorgehoben wurden
  • Geplante Anpassungen je nach einzelnen Punkten, die von den Studierenden hervorgehoben wurden
  • Erklärung, warum die Vorschläge und/oder Meinungen der Studierenden nicht berücksichtigt werden können

Feedback an die Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter

Die Ausbildnerinnen und Ausbildner stellen Überlegungen an unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Unterrichtsevaluation durch die Studierenden und beziehen diese Überlegungen in ihren Tätigkeitsbericht ein. Die reinen Evaluationsergebnisse können, müssen aber nicht in den Tätigkeitsbericht integriert werden.

Die Ergebnisse der Unterrichtsevaluationen durch die Studierenden können ebenfalls dazu dienen, einen spezifischen Weiterbildungsbedarf zu identifizieren oder Verbesserungspotenziale zu ermitteln, die nicht direkt vom Lehrpersonal abhängig sind (Uhrzeiten, Raum usw.). Wenn die Ausbildnerinnen und Ausbildner es wünschen, können die AbteilungsleiterInnen verschiedene Möglichkeiten prüfen:

  • Einführung von Massnahmen zur Unterstützung der Ausbildnerinnen und Ausbildner
  • Verbesserung der Randbedingungen des Unterrichts