Kategorie B: Dichten und Vortragen

"Gesprochene Sprache ist wie ein Lied ohne Musik" oder "Der Dialekt sounded"

So läuft's ab!

Alleine oder in einer Gruppe (max. 3 Kinder) werdet ihr an der Vorausscheidung am 3. März einer dreiköpfigen Jury euren Text vortragen. Wenn euch dies gut gelungen ist, erhaltet ihr eine Einladung für das Finale, das eine Woche später, am 10. März statffindet.

Was soll gedichtet und vorgetragen werden?

Du schreibst selber - in Mundart oder in hochdeutscher Sprache - ein möglichst witziges und spannendes Gedicht, verfasst eine Sprachspielerei oder Slam poetry. Wichtig ist uns, dass du dein Wortspiel passend lebendig und rhythmisch vorträgst. Du kannst dich leiten lassen von unseren Hörbeispielen oder von professionellen Hörspielsprechern wie Rufus Beck oder Slam Poeten wie Guy Krneta.

Wie lange?

Das Vortragen, deine Performance dauert maximal 3 Minuten.

Worauf kommt es an?

Bevor du mit deiner Performance beginnst, nennst du der Jury den Titel deines Werkes und erklärst, wie es entstanden ist.
Während deines Auftritts bewerten drei Experten die Geläufigkeit des Vorlesens und Vortragens, die deutliche Aussprache, die Betonung, die Textgestaltung und den Inhalt deines Textes.

So könnte sich ein Vortragstext anhören!

  • 'Speck der Freundschaftsretter' von Milica Zivkovic, Bösingen,
    Gewinner des Vorlesewettbewerbs 2011
  • 'Gutschein' von Arber Beka & Christine Lee, Freiburg,
    Gewinner-Duo des Vorlesewettbewerbs 2010
  • 'As fitzt im Seislerlann - mein Slam', geschrieben von Joris Schafer, Plaffeien
  • 'Seislertuetsch', beschnittener Text gesprochen von Ellen Binz, St. Antoni,
    Originaltext von Meinrad Schaller
  • 'Der fliegende Robert', gesprochen von Max Widmer, Bürgeln,
    Text von Heinrich Hoffmann
  • 'Hie-dehiim', gesprochen von Ellen Binz, St. Antoni, Text von olaja

Was noch?

Deinen Text musst du nicht zwingend auswendig vortragen.
Es soll keine Theateraufführung werden.
Tonträger und Musikinstrumente sind nicht erlaubt.

Tipps zum Texten und Vortragen

  • Ein Schreibanlass könnte sein: etwas aus deinem Alltag, ein Gedanke, eine Nachricht in den Medien, ein Buch...
  • Versuche dich in die Menschen oder Dinge hineinzuversetzen, die im Text auftreten – in ihr Alter, ihr Geschlecht, ihre Gefühlsstimmung, in die Situation, in der sie sich befinden.
  • Das Anhören von Hörbüchern und Radiobeiträgen ist ein tolles Training.