Forschung und Entwicklung

Die Dienststelle Forschung ist dem Sektor PBFE (Pädagogische Beratung, Forschung und Entwicklung) der HEP-PH zugeordnet. In ihrer wissenschaftlichen Ausrichtung ist sie unabhängig; aber dennoch eng in die Strukturen der HEP-PH eingebunden.

Innerhalb der Institution erfüllt sie mehrere Aufgaben:

  • Realisierung von Forschungs- oder Entwicklungsprojekten und interne Bewertung der der Resultate (Forschungskolloquien, Ausbildung) und in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gremien.
  • Vermittlung von Beiträgen zur Ausbildung. Neben der aktiven Beteiligung von Dozierenden in Forschungsprojekten (als Entwicklungsgelegenheiten zur Erweiterung des Wissens) werden wissenschaftliche Austauschformen organisiert (Konferenzen, Lesezirkel), die dazu dienen, die wissenschaftliche Entwicklung der Dozierenden zu begleiten und ihre Kenntnisse zu aktualisieren.
  • Entwicklung von reflexiver Aktivitäten und von Forschungskompetenzen der Dozierenden: Diese Entwicklung stützt sich auf ein soziokonstruktivistisches Verständnis, das den Bedürfnissen und Voraussetzungen der Dozierenden Rechnung trägt. Die Dienststelle stellt zugleich Überlegungen an zur Rolle und zur Bedeutung der Forschung in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern und zur Entwicklung  gemeinsamer Kompetenzen im Forschungsfeld.
  • Organisation und Supervision der Forschungsinhalte in der Grundausbildung der Studierenden. Die Studierenden verfassen im letzten Studienjahr eine Diplomarbeit. Dazu benötigen sie ein Massnahmenpaket und eine Vergegenwärtigung der in den vorangehenden Methodenkursen bereits erworbenen Kenntnisse.

Die durchgeführte Forschung versteht sich als ein auf die Praxis ausgerichteter Mix. Diese Vorstellung entspricht dem Verständnis von Fachhochschulen und von Forschungsansätzen, die Handeln und Ausbildung verbinden möchten. Dies bedeutet: Lehrende und Forschende arbeiten unter klaren Zielsetzungen zusammen. Diese bestehen darin, neues Wissen und neue Vorgehensweisen zu entwickeln und in einem Projekt allen Beteiligten Lernmöglichkeiten zu eröffnen. Die Dienststelle integriert Dozierende, Studierende und Lehrkräfte in Projekten, die die institutionelle Entwicklung vorantreiben und der Thematik der Lehrerbildung verpflichtet sind. Dozierende können ungefähr 20 % ihres Pensums für Aufgaben im Sektor PBFE aufwenden.

Die Zusammenarbeit mit der Universität basiert auf einer bestehenden Konvention. Gesichert wird sie durch einen wissenschaftlichen Beirat, der aus beiden Institutionen zusammengesetzt ist. Konkretisiert wird die Zusammenarbeit auf mehreren Niveaus, ausgehend von der Nutzung vorhandener Ressourcen (Dokumentationen, Materialien) bis zur Ausarbeitung gemeinsamer Projekte.

Die Dienststelle veranstaltet Zusammenkünfte, Partnerschaften, Kolloquien und beteiligt sich an der internen und externen Verbreitung der produzierten Erkenntnisse. Sie ermuntert die Dozierenden an Kolloquien teilzunehmen, sich an wissenschaftlichen Projekten zu beteiligen und in verschiedenen Zeitschriften zu publizieren. Auch bemüht sie sich, ihre Arbeit öffentlich zu machen und externe Experten beizuziehen, die die Qualität der Arbeit, ihre Funktionsweise und ihre Resultate evaluieren.